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Kopfstand am Minispielfeld

Deine Ideen für die Freifläche vor dem Zaun

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Tag der Städtebauförderung in Neuburg an der Donau am 9. Mai 2026

Unter dem bundesweiten Motto „Lebendige Orte, starke Gemeinschaften“ stand am Samstag, den 9. Mai 2026, das Minispielfeld an der Berliner Straße im Fokus. Rund um die geplante Aufwertung der Freiflächen luden das Stadtteilmanagement zu einer öffentlichen Präsentation ein, um gemeinsam mit den Bürgern die Zukunft des Quartiers zu gestalten.

Den Tag der Städtebauförderung nutzten Anwohner, Nutzer sowie Vertreter aus Politik, Verwaltung, Schule und lokale Akteuere die Gelegenheit, sich vor Ort aus erster Hand zu informieren. Begleitet wurde der Austausch von den Stadtteilmanagern, dem Oberbürgermeister und dem Stadtbaumeister. Neben den fachlichen Informationen sorgten ein Rahmenprogramm und eine Verpflegung für eine einladende Atmosphäre am Projektstandort.

Die Grundlage für den vorgestellten Entwurf bildete ein intensives Beteiligungsverfahren. Vor allem Kinder und Jugendliche als Hauptnutzer, aber auch direkt betroffene Anwohner, brachten sich im Vorfeld ein. Mithilfe der sogenannten „Kopfstand“-Methode wurden Probleme spielerisch in Lösungen verwandelt.

Der daraus entstandene Plan sieht nicht nur eine Sanierung des Spielfelds vor, sondern wertet das gesamte Umfeld auf:

  • Aufenthaltsqualität: Neue Sitzgelegenheiten und zusätzliche Baumpflanzungen.
  • Infrastruktur: Ein neuer Trinkwasserbrunnen sowie zusätzliche Mülleimer.
  • Sport & Spiel: Ergänzung der Fläche durch Spielmöglichkeiten.
  • Ordnung: Neue Beschilderung, Poller und angepasste Aufenthaltsregeln für ein gutes Miteinander.

Der Vor-Ort-Termin am Tag der Städtebauförderung zeigte einmal mehr, wie wichtig der direkte Dialog ist. In den Gesprächen wurde deutlich, dass die Planungen nochmals feinjustiert werden: Aus Rücksicht auf den Lärmschutz der direkten Anwohnerschaft ist angedacht, den ursprünglich geplanten Basketballkorb gegen eine Tischtennisplatte zu tauschen.

Die Rückmeldungen fließen nun in die finale Überarbeitung ein. Im nächsten Schritt werden die Kosten ermittelt, bevor die Maßnahme dem Stadtrat zur endgültigen Entscheidung vorgelegt wird. Parallel dazu bereitet die Verwaltung den entsprechenden Förderantrag vor.

Hintergrund:
Der Tag der Städtebauförderung ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, der Länder, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Im Stadtteil Ostend zeigt er eindrucksvoll, wie Städtebauförderung als Instrument der Stadtentwicklung aktiv dazu beiträgt, das Lebensumfeld gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu verbessern.